Kunst und Gesellschaft sind ineinander verschränkt (Doppelcharakter der Kunst), liest man bei Adorno und wir als Tieftheoriebohrer:innen mit Blei- und Leuchtstiften ausgestattet (Wahrheitsgehalt), begeben uns als Lesekreis regelmäßig auf Expedition in das Begriffsgebirge „Ästhetische Theorie“ (Block). Unsere Befunde darin ähneln einstürzenden Grabungstunneln (Zerfall der Materialien), insgesamt kommt der Bau zwar voran (Fortschritt), Einfahrt und Ausgang bleiben doch jeweils im Dunkeln (Gegen Ursprungsfrage & Rätselcharakter). Der in der Fünfzigzwanzig eingerichtete Theoriebauhof (Konstruktion; Statik und Dynamik), dient uns als prekäre Werkstatt (Entfaltung der Produktivkräfte), um dem zerbröselnden Konglomerat (Konstellation) der Kunst im industriellen Zeitalter begriffliche Klebebindungen zu verleihen.